Solaranlagen sind auch auf Ost- und Westdächern gut für Rendite

Wer die Sommerferien nutzt und in diesem Jahr mal Urlaub in Deutschland macht, beispielsweise im Schwarzwald, der sieht sie faktisch überall: Auf Dächern installierte Solarmodule:

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Arbeiter bauen Solarstromodule auf.

Ob auf Kuhställen, Häusern aus den 1930er Jahren, auf Bauernhöfen, Gewerbehallen oder auf den Dächern von Supermärkten. So viel Solar gab es noch nie in Deutschland.

Weit verbreitet ist aber der Irrglaube, Solaranlagen, bekannt auch als Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen), machten nur auf Süddächern Sinn. Darauf weist die Augsburger Allgemeine hin. Die Solartechnik sei mittlerweile so effizient, dass eben auch Solarmodule in schattigeren Bereichen von Bauwerken gut Strom erzeugen könnten.

Der Vorteil auf den Ost- und Westdächern liege darin, dass die Module dann Strom erzeugten, wenn er auch gleich wieder am meisten verbraucht werde – eben in den Morgen- und Abendstunden.

Süddächer

Hingegen werde der «Großteil des auf Süddächern produzierten Solarstroms» überwiegend in das öffentliche Stromnetz eingespeist, so die Augsburger.

Galt es früher, dass selbst erzeugter Solarstrom nicht unbedingt billig war, da die Solaranlagen in der Anschaffung sehr teuer waren, hat sich das Blatt hier gewendet.

Heute ist eigenproduzierter Solarstrom auch finanziell attraktiv. Derzeit erhielte jeder, der Solarstrom der Öffentlichkeit zur Verfügung stelle, pro Kilowattstunde Spitzenleistung 10,64 Cent Einspeisevergütung, schreibt die Augsburger Allgemeine weiter.


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