Vier von fünf Deutschen dauert Energiewende zu lange – nur zahlen will kaum jemand

Zahlen will es zwar kaum jemand: Sonst wären nicht gut 20 Prozent der Deutschen jährlich damit beschäftigt, Energieversorger zu wechseln und einen für Energieversorger häufig im ersten und zweiten Jahr nicht kostendeckenden Stromtarif abzuschließen. In den Kanon einer angeblich zu langsamen Energiewende reiht sich trotzdem jeder gerne ein:

Pixabay License free
Klar, für Umweltschutz ist jeder. Nur: Verhält sich auch jeder so? Viele 18-jährige machen beispielsweise schon mit 17 den Führerschein, statt mit dem Fahrrad zu fahren.

Jetzt ergab eine Studie des Bundesumweltministeriums, die manipulativ mit "Umweltbewusstseinsstudie" umschrieben wird:

Vier von fünf Deutschen ginge die Energiewende zu langsam (43 Prozent). Man stimme hier "voll und ganz" zu. 38 Prozent stimmten immerhin noch "eher" zu.

Klar, auch für den Ausbau von Windenergie und Solarstrom sind 92 Prozent der Deutschen.

Nur: Es gibt ja bereits das Pariser Klimaschutzabkommen aus dem Jahr 2015. Es wurde im Jahr 2015 mühevoll von 200 Staaten unterzeichnet.

  • Alleine dieses Abkommen muss die Weltbevölkerung mit rund 25.000 Milliarden Euro bezahlen. Denn so viel kostet die Energiewende.
  • Hunderte Milliarden Euro müssen davon die Deutschen aus ihren Steuern begleichen.
  • Darüber redet seltsamerweise niemand.

Und ob mit dem Pariser Klimaschutzabkommen tatsächlich das Ziel erreicht werden kann, die Erderwärmung auf maximal 2 Grad bis 2050 zu dämpfen, ist auch nicht klar.

  • Zudem: Was ist denn in den nach 2050 folgenden weiteren 50 Jahren, wenn sich die Weltbevölkerung möglicherweise weiter verdoppelt hat?

Wie viele Tausende Milliarden Euro sollen dann für den Klimaschutz ausgegeben werde? 50.000 Milliarden Euro in 20 Jahren? Oder ist es nicht ein fast aussichtsloser Kampf gegen den Gang der Dinge?

  • Denn ohne eine zwangsweise staatlich regulierte Drosselung der Weltbevölkerung sind alle Bemühungen mittel- und langfristig zum Scheitern verurteilt.
  • Egal wie viel investiert wird in Klimaschutz und Umweltschutz.
  • Aber auch hier gilt in vielen Staaten: Ficken ohne Verhütung geht vor Umweltschutz. 10 oder 20 Kinder sind weltweit in vielen Familien immer noch eher Standard als Ausnahme.

Schon heute bezahlt jeder Deutsche mit seiner monatlichen Stromrechnung 75 Prozent nur an staatlich vorgegeben Steuern und sonstigen Zwangsabgaben. Hierzu gehören beispielsweise die Energiesteuer oder die Erneuerbare Energien Umlage (EEG Umlage).

Mit der EEG Umlage werden unter anderem Produzenten gefördert, die Erneuerbare Energien Technologien produzieren.

Hintergrund

Stromanzeiger schrieb bereits am 3. Dezember 2018 in einer Auswertung des "Allianz Klima- und Energiemonitor 2018" das folgende:

  • "Um das Ziel, die globale Erderwärmung bis 2050 auf maximal 1,5 bis 2 Grad Celsius zu beschränken, müssten aber alle untersuchten Staaten bis 2050 jährlich 886 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 785 Milliarden Euro, in den Umbau eines umweltfreundlicheren Energiesektors investieren. Das schreibt zumindest der 'Allianz Klima- und Energiemonitor'. [3, S. 1]
  • Bei genauer Betrachtung ergibt dies eine fast schon utopische Forderung von sage und schreibe 28.352.000.000.000 US-Dollar, also 28 Billionen US-Dollar. Umgerechnet wären dies 25.000 Milliarden Euro, also 25 Billionen Euro bis zum Jahr 2050.
  • Zum Vergleich: Damit ist das von der Allianz-Studie genannte Investitionsvolumen 86 Mal so groß wie der vom Berliner Bundesministerium der Finanzen veröffentlichte deutsche Bundeshaushalt für das Jahr 2018 in Höhe von 329 Mrd. Euro."
gefällt mir
2
 

Lesen sie jetzt